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Andererseits sind damit Akupunkturverfahren mit Nadeln gemeint, die zusätzlich mit einem geringen elektrischen Strom stimuliert werden (transkutane Hyperstimulation). Die Elektroakupunktur ist eine Methode der Alternativmedizin . Verschieden modulierbare Frequenzen bringen optimale Ergebnisse. Elektroakupunktur eignet sich insbesondere für die Anwendung durch erfahrene Akupunkteure.
Bei der Elektroakupunktur leitet der Akupunkteur über die gesetzten Nadeln zusätzlich elektrische Impulse in den Körper, die auch einige Zentimeter um die Einstichstelle herum flächig schmerzbetäubend wirken. Der elektrische Strom erspart das Bewegen der Nadeln in der Haut. Nervenerkrankungen und Lähmungen werden mit dieser Form der Akupunktur gerne behandelt. Sie hat allerdings nichts mit der so genannten "Elektroakupunktur nach Voll" zu tun.
Als Elektroakupunktur wird manchmal auch ein anderes Verfahren bezeichnet, bei dem nach oder statt dem Nadeln Elektroden an die Akupunkturpunkte angelegt werden, die transdermale (auch: transkutane) elektrische Nerven-Stimulation (TENS). Die Geräte arbeiten meist mit Frequenzen zwischen 2 und 200 Hz, die Stromstärke kann individuell eingestellt werden. Eine Behandlung dauert 5 bis 15 Minuten. Der Schwachstrom blockiert die Nerven, die sonst den Schmerz weiterleiten würden. Auch manche Zahnärzte verwenden diese Form der Elektroakupunktur zur Betäubung. In seltenen Fällen kann es zu Übelkeit, Angst oder Ohnmacht kommen.
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